Sehr lebenslustig, optimistisch und für jeden Spaß zu haben.
Würde ich das alles noch einmal so machen? Yeahhh – unbedingt.
Seit genau vier Jahren lebe ich, gewünscht und gewollt, im Lebensmobil. Seit dem letzten Frühling kommt im Sommer zusätzlich mein BasisCamp dazu – und außerdem meine kleine Segelyacht.
Das große Haus mit drei Etagen und mehr als 245 m² Wohnfläche habe ich verkauft. Meine Computerfirma habe ich nach mehr als 30 Jahren zunächst für einige Jahre verpachtet und später – leider – aufgelöst. Zuvor hatte ich mein Lebensmobil gekauft und nach meinen Vorstellungen eingerichtet.
Dann kam der Anhänger als Playroom – mein „Playmobil“. Später plante ich ein Sommer-BasisCamp irgendwo im Norden Europas und fand es eher unverhofft in Raddestorf. Stark.
Mit der erst im letzten Jahr gebraucht gekauften kleinen Segelyacht in Nordenham gibt es derzeit nach dem Auskranen ein technisches Problem. Dadurch wurde leider auch ein von mir angestrengter Zivilprozess notwendig.
Dazu kommen große Motorradtouren durch Europa – mit der beruhigenden Gewissheit, für diese Zeit eine tolle Familie und Betreuung für meine kleinen Hunde zu haben.
Heute lebe ich auf deutlich weniger Fläche: knapp 30 m² im Lebensmobil plus Anhänger, dazu zweimal 130 m² für zwei Scheunen, von denen eine als Sommer-BasisCamp dient. Dort steht außerdem ein beheiztes Außenzelt mit mobiler Klimaanlage.
Und dann ist da noch diese winzige schwimmende Oase der Ruhe in Nordenham. Das Ganze funktioniert mit minimalen Lebenshaltungskosten, ziemlich autark, mit geregeltem Einkommen und ohne Schulden. Seit Jahren muss ich nicht mehr arbeiten.
Ich reise mit dem – überwiegend – schönen Wetter, schlafe jeden Tag aus, genieße den Tag und die echte, absolute Freiheit und Unabhängigkeit mit zwei sehr guten Freunden. Und gelegentlich gibt es natürlich auch Dates und Spaß – im Playroom oder außerhalb.













